Breitensportwettbewerbe (BSW) im Deutschen Tanzsportverband e.V.

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Online: Anmeldung eines Breitensportwettbewerbes für den Tanzspiegel
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Weitere Informationen über Breitensportwettbewerbe im TBW (Sonderseiten)

  1. Grundlagen
    1. Breitensportwettbewerbe sind solche Wettbewerbe, die nicht nach den Bestimmungen der Turnier- und Sportordnung des Deutschen Tanzsportverbandes e.V. durchgeführt werden. Es gilt das Breitensportkonzept des Deutschen Tanzsportverbandes.
    2. Für Breitensportwettbewerbe und ihre Durchführung sind die Landestanz-sportverbände zuständig.

      Breitensportwettbewerbe sind anmeldepflichtig.

    3. Für Breitensportwettbewerbe in diesem Sinne gilt folgendes:

      Wettbewerbe ohne Publikumstanz und mit Eintrittspreisen oder sonstigen Entgelten bis zu DM 1,50 sind GEMA-frei. Für Wettbewerbe im vor-stehenden Sinne mit Eintrittspreisen von mehr als DM 1,50 gelten derzeit die regulären GEMA-Tarife.

      es dürfen Lizenzträger des DTV als Turnierleiter und Wertungsrichter gemäß Abschnitt D 1.1 der TSO eingesetzt werden;

      Termine und Berichte zu diesen Wettbewerben können im Verbandsorgan des DTV (Tanzspiegel) und/oder in den regionalen Ausgaben veröffentlicht werden;

      es besteht Sportversicherungsschutz für Teilnehmer an Breitensportwett-bewerben, sofern die Meldung über einen Verein erfolgt. Der meldende Verein muß über den jeweils zuständigen Landestanzsportverband Mitglied in einem Landessportbund sein.

  2. Verbindliche Vorgaben
    1. In Abgrenzung zu den Regelungen des Deutschen Tanzsportverbandes für Leistungssportwettbewerbe nach den Bestimmungen der Turnier - und Sportordnung sind bei Breitensportwettbewerben ausgeschlossen.

      Meisterschaften gleich welcher Art.

    2. Allen Paaren ist Gelegenheit zu geben, gleich oft tanzen zu können.
    3. Es ist nur Tageskleidung zulässig.
    4. Startkarten, Startpässe o.ä. sind für den Bereich Breitensport unzulässig.
    5. Ausschreibungen und Einladungen müssen präzise Angaben enthalten über Teilnehmerkreis, die Art der Wertung, die Anzahl der Durchgänge und zeitlichen Rahmen.
  3. Empfehlungen
    1. Mannschaftswettbewerbe

      Breitensportwettbewerbe sind in der Regel Mannschaftswettbewerbe.

      Es sollten in einer Mannschaft mehr Paare tanzen können, als zum Gesamtergebnis herangezogen werden(Streichresultate).

      Außer den 10 Turniertänzen können auch andere Tänze und Tanzformen mit aufgenommen werden ( z.B. Partytänze, Alte Tänze, Squaredance, New Vogue u.a.).

    2. Einzelwettbewerbe können von den Landestanzsportverbänden bis auf weiteres genehmigt werden (s. entsprechenden Beschluß des Verbands-tages DTV von 1988). Dabei sind die Grundlagen und verbindliche Vorgaben sowie die Empfehlungen bei der Ergebnisermittlung für Breitensportwettbe-werbe einzuhalten. Sowie die Empfehlungen zur Ergebnisermittlung zu beachten.
    3. Ergebnisermittlung

      Es sollten möglichst Wertungsrichter mit Erfahrung im Breitensport eingesetzt werden;

      Paare mit gleichen Leistungen sollten die gleiche Wertung erhalten (Ziffernwertung).
      Bewährt hat sich die Bewertung mit den Ziffern 1, 1 1/2, 2, 2 ½, 3.

      Eine offene bzw. geschlossene Auswahl/ und oder Platzwertung sollte nicht erfolgen. Ebenso sollten Einzelwertungen und Plazierungen einzelner Paare nicht öffentlich bekanntgegeben werden.

  4. Formationswettbewerbe
    1. Die vorstehenden Grundlagen, verbindlichen Vorgaben und Empfehlungen gelten sinngemäß auch für Formationswettbewerbe.

Letzte Änderung: 18.08.00 14:19 se.