Förderinitiative TBW - Schule und Beruf

Förderinitiative TBW Schule und Beruf
Förderinitiative TBW Schule und Beruf

Der TBW möchte seine jungen Talente nicht nur in sportlicher Hinsicht sondern auch gleichzeitig auf ihrem Bildungsweg unterstützen. Dies soll dazu beitragen, dass die berufliche Ausbildung jenseits der Tanzfläche nicht zu kurz kommt. Aus diesem Grund hat das Präsidium des TBW auf seiner Sitzung im August eine „Förderinitiative für Schule und Beruf“ beschlossen. Zum Beauftragten für die Förderinitiative wurde Rudi Gallus-Groß berufen.

Mit der Förderinitiative will der TBW zuallererst seiner sozialen Verantwortung gegenüber den Sportlern gerecht werden, denn auch hochbegabte Sportler schaffen nicht mit Sicherheit  eine Profikarriere und sollten sich daher schulische oder berufliche Qualifikationen sichern.

Die Fördermaßnahmen beinhalten unterrichtliche Tätigkeiten, die dazu dienen:

  • Deutsch-Zertifikate zu erwerben, die Voraussetzung für die Aufnahme in eine Schule oder Hochschule sind (typisch bei Tänzern mit Migrationshintergrund)
  • Versetzungsgefährdungen in der Schule zu reduzieren bzw. zu verhindern
  • Aufgrund sportlicher Verpflichtungen ausgefallene Lehrplan-Einheiten aufzuholen
  • Abschlussprüfungen zu bestehen .

Diese Fördermaßnahmen sind kein Ersatz, sondern eine Ergänzung des traditionellen Kursangebotes schulischer und freier Bildungsträger.

Gefördert werden Tänzerinnen und Tänzer, die zum aktuellen Zeitpunkt in die Landeskader D2 bis D4 berufen sind, sich in Ausbildung befinden und nicht älter als 21 Jahre sind. Zu einem späteren Zeitpunkt soll geprüft werden, ob die Fördermaßnahmen auf Tänzerinnen und Tänzer im D1 Kader und im Formationskader ausgedehnt werden können.

Die Fördermaßnahmen müssen schriftlich beim TBW-Beauftragten Rudi Gallus-Groß beantragt werden (foerderinitiative@tbw.de), der die Maßnahmen in Rücksprache mit der Sportwartin Petra Dres als zuständiges Präsidiumsmitglied und der Schul- und Migrationsbeauftragten des TBW Ute Zimmermann veranlasst oder ablehnt, die sachgerechte und effiziente Durchführung kontrolliert und auch die Lernerfolge überprüft. In den Antrag müssen neben den persönlichen Angaben zum Antragssteller Angaben zu der besuchten Schule, der Klassenstufe, den betroffenen Fächern und zur Begründung der Fördermaßnahmen gemacht werden. Ein Ansprechpartner der betreffenden Schule für Rückfragen (Klassenlehrer, Fachlehrer) muss ebenfalls ausgewiesen werden.

Zur Finanzierung wird ein Eigenanteil von 5 € pro Förderstunde von den Sportlerinnen und Sportlern erhoben.

Die Fördermaßnahmen des TBW können an Bedingungen geknüpft werden, wenn der geplante Fördererfolg nicht oder nicht ausreichend eintritt. Dies können z.B. die Reduzierung der Turnierstarts oder die Reduzierung der Trainingsfrequenz sein, falls schulische Belange dies zwingen erfordern.

Verstößt der geförderte Tänzer bzw. Tänzerin gegen diese Auflagen, kann als Konsequenz der Wegfall der Förderung und auch die Reduzierung oder der Wegfall der Sportförderung erfolgen.

Die Unterstützung beim Erlernen der deutschen Sprache und beim Nachweis entsprechender Zertifikate ist auf max. 9 Monate begrenzt.

Rudi Gallus-Groß
TBW-Beauftragter Förderinitiative für Schule und Beruf
Kontakt:foerderinitiative@tbw.de